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Innenausbau

Die zweite Sitzreihe und die Sitze 6 und 7 werden ausgebaut. Auf einer Seite entfernen wir zunächst mit Orangenkraft Reiniger aus der Apotheke die extrem hartnäckigen Klebereste des Teppichbodens. Aber da wir sowieso alles mit Extremisolator abkleben werden, machen wir uns die Mühe nicht weiter und lassen ein paar Rückstände. Wir verwenden 10 und 20mm Isolator. Das bringt nicht nur etwas im Sommer gegen die Hitze und im Winter gegen die Kälte, es macht den Dicken auch ein ganzes Stück ruhiger und minimiert die Geräusche von außen. Komplett leer geräumt und unisoliert hat sich jeder kleine Stein oder Wassertropfen in den Radhäusern lautstark bemerkbar gemacht.

Als Bodenplatte verwenden wir ein zweigeteiltes, ein Zentimeter starkes Brett. Darauf kommt eine rutschfeste und pflegeleichte Gummimatte in Riffeloptik. Da nun der Boden insgesamt höher kommt passt die originale Ladeabschlußleiste nicht mehr. Ersatz finden wir bei Entreq.

Hinter den Sitzen packen wir eine dünne Schicht selbstklebenden Filz über den Isolator. Und auf die Radkästen schrauben wir auf beide Seiten einen Holzbalken. Dieser gleicht zum einen die kleine Treppe an den Radkästen aus und zum anderen werden darauf die Kisten und Schränke des Innenausbaus verschraubt.

Direkt hinter die Sitze in den früheren Fußraum der zweiten Sitzreihe passen wir eine einfache Kiste aus Holz ein. In diese passen genau 5 Aquatainer mit je 15 Liter Volumen. Das ergibt 75 Liter Brauchwasser schön tief vom Schwerpunkt her verstaut. Diese Idee haben wir uns von Jetpat abgeschaut. Überhaupt lohnt sich ein Blick in seinen Blog, denn dort findet man eine ganze Menge Ideen, die er an seinem Wombat umgesetzt hat. Oben auf die Kiste befestigen wir zwei Packerkisten. Die eine wird das Werkzeug beherbergen, in die andere kommen Lebensmittel.

Den restlichen Innenausbau stellen wir aus ConPearl in der üblichen Flightcase Bauweise her. ConPearl ist sehr strapazierfähig, läßt sich ähnlich wie Holz verarbeiten und wiegt dabei etwa ein Drittel weniger. Zunächst planen wir den Innenausbau am Computer.

Wir fangen mit der wesentlich einfacheren Kiste für die Beifahrerseite an um uns mit der Bauweise und dem Material vertraut zu machen. Wenn wir direkt ins ConPearl nieten müssen, wie beispielsweise bei den Ecken, verwenden wir zur Sicherheit kleine Unterlegscheiben, an denen die Nieten besser Halt finden. Wir benutzen zwar spezielle Nieten für weiche Materialien, aber es schadet nicht, auf Nummer sicher zu gehen.

Da man für einen kompletten Innenausbau einige hundert Nieten setzen muß, haben wir uns einen Nietaufsatz für den Akkuschrauber gekauft. Damit geht es schnell und zuverlässig und er hat uns nicht ein einziges Mal im Stich gelassen.

Als nächstes wagen wir uns an den Hochschrank der vor das Fenster auf die Fahrerseite kommt. Für diesen brauchen wir gefühlt eine halbe Ewigkeit. Unter Fluchen und Schimpfen stellen wir aber auch diesen im Endeffekt zu unserer vollen Zufriedenheit fertig. Einen Schönheitspreis wird er nicht gewinnen, aber er hat Charakter! Und seinen Zweck erfüllt er auch, das ist das Wichtigste. Zum Verschließen der Türen verwenden wir robuste und vor allem klapperfreie Metallverschlüsse. Diese sind nicht günstig aber wirklich zu empfehlen.

In ein Fach des Schranks bauen wir ein zusätzliches kleines Fach in den Boden ein. Das ist nicht gleich ersichtlich und etwas schwerer zugänglich, so daß wir dort beispielsweise Kopien von wichtigen Dokumenten unterbringen können.

Den Hochschrank verschrauben wir ebenfalls unten auf dem Holzbalken und sichern ihn zusätzlich an zwei Punkten oben unter dem Dach mit Kabelbinder. Damit wird er stabil genug gehalten und gleichzeitig hat er etwas Spielraum, wenn sich die Karosserie verschränkt.

Im unteren Bereich des Hochschranks findet sich genügend Platz für sechs Plastikboxen, die für alle erdenklichen Kleinteile von Schrauben bis hin zu Besteck gedacht sind. Damit diese Boxen uns auch auf Rüttelpisten nicht um die Ohren fliegen, sichern wir sie mit Hilfe von kleinen Gurten, die mit Druckknöpfen am Hochschrank befestigt sind.

Zwischen Aquatainer und die beiden bereits verschraubten Kisten kommt noch eine etwas flachere Kiste und vor die beiden Packerkisten positionieren wir noch zusätzlich eine schmale Kiste, in die 12 Zweiliter-Wasserflaschen passen.

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