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Sulina

Wie scharf gezackte Felsen ragt es vor uns aus dem stillen Wasser der Musura-Bucht. Darüber ein gewaltiger Himmel, gefärbt in Gelb- und Orangetönen der aufgehenden Sonne, die die vielen Schäfchenwolken zart einfärbt. Es ist kurz nach fünf Uhr morgens, aber alle Müdigkeit ist schnell gewichen, als wir uns dem Wrack der "Turgut" nähern. Der georgische Frachter ist 2009 während eines Sturms hier, nahe Sulina, auf eine Sandbank gelaufen und rostet seitdem langsam vor sich hin. Halb versunken ist das riesige Schiff, hat ordentliche Schlagseite. Wir gehen an Bord, klettern über die salzzerfressene Reling, erkunden das Oberdeck und blicken in das tiefe schwarze Loch das Frachtraums. Eine unwirklich anmutende Welt inmitten des ruhigen Wassers. Wir befinden uns an der Mündung der Donau ins Schwarze Meer.

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Über den Dächern von Bukarest

Wenn ich ganz ehrlich bin, hatten wir beide keine allzu große Lust auf Rumäniens Hauptstadt Bukarest. Wir sahen den Dicken schon in kilometerlangen Autoschlangen feststecken, befürchteten endlose Parkplatzsuche bei brütender Hitze und ermüdendes Gerenne von einem wichtigen Platz zum nächsten. Aber es kam alles ganz anders! Bukarest entpuppte sich als entspannte Metropole, in der es allerhand zu entdecken gibt.

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Quer durch Rumänien

Unser Weg führt uns weiter in Richtung Osten. Wir fahren zu einer kleinen steinernen Kirche in der Nähe von Densus, etwas abseits des Weges. Es ist eine der ältesten Kirchen in Rumänien, in der noch Gottestdienste abgehalten werden und die Steine, die für ihren Bau Verwendung fanden, stammen zum Teil aus der dakischen Anlage von Sarmizegetusa Regia. Vor zwei Jahren hatten wir Sarmizegetusa Regia bei wesentlich kühlerem Wetter und Nebel, der sich stimmungsvoll in den Baumkronen verfing, besucht.

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Immer wieder Rumänien!

Vor kurzem haben wir einen Vertrag für ein Buch über Rumänien bei einem großen deutschen Verlag unterzeichnet. Das Buch wird im Herbst nächsten Jahres erscheinen. Für dieses Projekt sind wir aktuell wieder in Rumänien unterwegs und suchen gezielt noch einmal besondere Orte auf, die wir detaillierter fotografisch festhalten wollen.

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Gastbeitrag: Grau, kalt und weit weg?

Beinahe hätte Nowosibirsk ganz anders geheißen. Noch bis 1926 trug die Stadt den Namen Nowonikolajewsk, doch zur Sowjetzeit sollte sie umbenannt werden. Nach einem Aufruf in der Zeitung Sowjetskaja Sibir gingen Briefe mit allen nur erdenklichen Varianten ein. Wladimiro-Sibirsk, Nowoleninsk und Sibleningrad sind nur ein paar Beispiele. Meiner Meinung nach hat man sich letztendlich für die beste aller Möglichkeiten entschieden, die auch das heutige Wesen der Stadt noch gut beschreibt.

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Traditionen

Mögen für manche Traditionen einen etwas angestaubten Charakter haben, so sorgen sie doch für eine gewisse Berechenbarkeit und Stabilität und für uns jedes Jahr vor den Feiertagen für eine beachtliche Vorfreude.

Neben dem großen Weihnachtsrummel, dem alljährlichen Konsumrausch und "Last Christmas" in der Dauerschleife bedeutet das Ende des Jahres für uns stets erholsame Tage mit der Familie. Es beginnt seit meiner frühesten Kindheit mit dem Besorgen des Weihnachtsbaumes, immer auf den letzten Drücker, am Vormittag des 24. Dezember. Mein Vater und ich verbinden dies mit einer ausgedehnten Fahrt durch das Zabergäu, holen alljährlich die Weihnachtsgans beim selben Bauernhof ab, und kehren pünktlich zum Mittagessen zurück nach Hause, wo bereits meine Mutter eine Krautsuppe mit Ei nach einem alten Rezept der Familie zubereitet hat. Bei Ruths Teil der Familie gibt es traditionell Deftiges aus der rumänischen Küche und gemütliches Zusammensein.

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Unser Buch "Nordwärts" ist fertig!

Man sagt ja, gut Ding will Weile haben. Als wir vor vielen Monaten damit begannen, die Erlebnisse und Eindrücke unserer Reise durch Karelien und die Halbinsel Kola im Jahre 2015 zu Papier zu bringen, hatten wir keine Ahnung, wie viele Stunden Arbeit es kosten würde, bis wir es endlich in Händen halten. Aber umso euphorischer sind wir nun, da es endlich vor uns liegt: unser Buch "Nordwärts - 12.000 Kilometer mit dem Land Rover durch Finnland und Russland" (ISBN 978-3-00-058586-9).

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Reisebegleitung durch Rumänien

Immer wieder ist es dieses kleine rumänische Dorf, ganz im Norden, in der Maramures, das für Überraschungen und denkwürdige Erlebnisse sorgt. Hier strandeten wir vor einigen Jahren aus den Bergen kommend durch Zufall und lernten Gheorghe kennen, der uns einen ganzen Tag lang durch seine Heimat führte. Im letzten Jahr erlebten wir hier eine traditionelle rumänische Hochzeit, und dieses Jahr war der Besuch dieses Dorfes einer der ungeplanten Höhepunkte für eine deutsche Reisegruppe, die ich für 12 Tage begleitete.

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Entspannter Einstieg ins neue Jahr

Seit einigen Jahren hat es sich bei uns so eingebürgert, dass wir das Jahr mit ein paar entspannten Tagen im Bregenzerwald beginnen. Und so haben wir uns auch dieses Mal wieder im Café Trude einquartiert. Durch Zufall sind wir hier bei unserem ersten Besuch gelandet und seitdem zieht es uns immer wieder in die angenehme und freundliche Atmosphäre. Das von der Familie Hammerer betriebene Café liegt in dem kleinen Örtchen Egg, auf etwas über 560 Metern. Und obwohl die Gegend in Österreich als recht schneesicher gilt, kam es in den vergangenen Jahren immer wieder vor, dass der Jahreswechsel nicht von weißen Schneemassen begleitet wurde.

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Rumänien Kalender 2017

Ganz frisch aus der Druckerei ist unser Rumänien Kalender für das Jahr 2017 eingetroffen! Er besteht aus 14 Seiten: für jeden Montat ein eigenes Motiv plus Titelblatt und Indexseite gedreht nach der Rückpappe. Wer noch einen qualitativ hochwertigen Kalender mit Motiven aus Rumänien für das nächste Jahr sucht, darf diesen gerne im Format DIN A3 bei uns bestellen. Er kostet 15 Euro zzgl. 4,50 Euro Versand. Es kann per Paypal oder Vorkasse bezahlt werden. Einfach unser Kontaktformular verwenden oder Mail an info@sojombo.de. Wir versenden innerhalb eines Tages nach Bestelleingang.

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Bericht im eMagazine turas

Im Mai hatten wir die Gelegenheit unseren Vortrag "Russlands Norden" bei Offroad Hoch 2 in Niedermoos zu zeigen. Marion, Annette und Wolfgang investieren seit Jahren eine Menge Zeit und Energie, um dieses Treffen für Reise- und Offroad-Begeisterte am Laufen zu halten. Nach unserem Vortrag beim Landypark in Lindau hatten uns die drei angesprochen und gefragt, ob wir nicht auch Lust hätten, bei ihrer Veranstaltung den Vortrag zu zeigen. Und so führte uns unser Weg nach einem kurzen Besuch auf der Abenteuer Allrad in Bad Kissingen weiter in den Freizeitpark Vulkan, wo auf einer Wiese neben einem kleinen See bereits einige interessante Reisemobile geparkt waren. Neben vielen netten Bekanntschaften sprach uns in der Pause unseres Vortrags auch Russ an. Er befand sich gerade am Ende seines Trips durch Europa und war auf dem Rückweg nach Irland. Einige Jahre hatte er in Australien verbracht und erzählte uns von seinem Vorhaben, ein interaktives Magazin herauszubringen. Wir verstanden uns auf Anhieb gut, blieben in Kontakt und nun ist seit einigen Tagen die erste Ausgabe des Onlinemagazins turas für Overlander verfügbar. Wir freuen uns, ein Teil davon zu sein und ab Seite 42 kann man einige Fotos und einen kurzen Bericht über uns lesen.

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Mit der Mocanita durchs Wassertal

Die alte Diesellok quält sich früh am Morgen verschlafen durch das Tal. Es rumpelt und wackelt und von Zeit zu Zeit springen neben den Gleisen Wartende auf den im Schritttempo fahrenden Zug. Mal sind es Jugendliche mit Vesperpaketen auf dem Weg zu ihren Tieren auf einer Weide, mal eine ganze Familie, die ein Stück des Weges mitfahren möchte und irgendwann wieder abspringt.

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Vom "Fröhlichen Friedhof"

"Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück, Hoffnung und Liebe." Das hat der eher als unglücklich in Erinnerung gebliebene geniale niederländische Expressionist Vincent van Gogh einmal gesagt. Dann hätte ihm der "Fröhliche Friedhof" in Sapanta, einem kleinen Ort unweit der ukrainischen Grenze, wohl sehr gut gefallen. An Sommertagen strahlen die hölzernen Grabkreuze in einem ganz besonderen Blau, und man kann sich hie und da ein Lächeln nicht verkneifen, wenn man die naiven Darstellungen und die bisweilen sehr ironischen Verse über das Leben der hier Ruhenden näher betrachtet.

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Rumänische Hochzeit in Glod

"Ma-ma, Ta-ta." Langsam öffne ich die Augen. Durch den teilweise zugezogenen Vorhang strömt grelles Sonnenlicht ins Zimmer. "Ma-ma, Ta-ta." Bruchstückhaft kehrt die Erinnerung an den letzten Abend zurück. Die kleine Holzkirche, die Hochzeit, der Schnaps. Vom Balkon aus sehe ich unter mir im Hof einen alten Mann mit seinem Enkel auf dem Schoß sitzen. "Ma-ma, Ta-ta.", versucht er die ersten Worte des Kindes zu beeinflussen. Ansonsten liegt noch Stille über Glod, so als würde der kleine Ort seinen kollektiven Rausch ausschlafen. Was für ein Dorf! Was für ein Fest! Was für eine Gastfreundschaft!

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